Geschichte
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15. November 1885: Unsere Feuerwehr wurde gegründet, aufgeteilt in Löschabteilung und Steigerabteilung mit insgesamt 31 Mann. Als erster Hauptmann wurde Bürgermeister Franz Heinzl gewählt. Der Grund für die Gründung war vermutlich ein Großbrand in Kainratsdorf. |
Ältestes Foto unserer FF (genaues Datum unbekannt)
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21. Mai 1886: Erhalt der bestätigten Vereinsstatuten von der K.u.K. Statthalterei Niederösterreich. |
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1888: Unser erstes Feuerwehrhaus wurde errichtet. Dabei handelte es sich um ein Requisiten-Depot in Holzbauweise (heute Hauptstraße 1). |
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Hydrophor von 1892
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1892: Der erste Hydrophor wurde in Dienst gestellt. Ein Hydrophor war eine Pumpe, die im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert von den Feuerwehren als Feuerlöschpumpe eingesetzt wurde. Betrieben wurde die Pumpe manuell mit mindestens 4 Mann. |
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1902: Ein Großbrand in St. Margarethen bricht aus, es brennen gleichzeitig 7 Häuser. |
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1903: In diesem Jahr wurden bei unserer Feuerwehr die Dienststreifen eingeführt |
Dienststreifen in der K.u.K. Zeit
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1904: Ankauf eines zweiten, großen Hydrophor mit dem zweistrahliges Spritzen möglich war. (Der Hydrophor wurde leider 1956 verschrottet.) |
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1910: Antrag bei Bränden zur Alarmierung in der Gemeinde die Kirchenglocke läuten zu lassen. |
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1921: Austausch des alten Mannschaftswagens gegen einen neuen leichteren. |
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1925: Baubeginn des neuen Feuerwehr-Requisiten-Depots. (Am heutigen Standort) |
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1927: Weihung des Gerätehauses Unterradl. Weiters wurde der 1892 angekaufte kleine Hydrophor nach Unterradl abgestellt. |
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Motorpumpe Gr. B48
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1929: Ankauf der Motorpumpe Gr. B 48 von Rosenbauer mit einem Zweizylinder Boxermotor mit einer Leistung von 20 PS und einem Gewicht von 145 kg. Die Dauerleistung betrug 600 Liter bei 8 Bar und einem Höchstdruck von 20 Bar. |
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Gründung der Sanitätsabteilung der Feuerwehr. |
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1945: Im letzten Kriegsjahr wurde die Sierningbrücke gesprengt, wobei das Gerätehaus stark beschädigt und geplündert wurde. Unter anderem wurden auch 25 Mäntel gestohlen. Die Motorpumpe Gr. B48 wurde rechzeitig in Sicherheit gebracht. |
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1946: Bei einem Brandeinsatz in Türnau wurde die Motorpumpe Gr. B48 beschädigt. Als Ersatz wurde eine Motorspritze aus Ober - Grafendorf ausgeliehen, welche im Jahr 1949 wieder zurückgegeben werden musste. Da Rosenbauer den Schaden an der Gr. B48 nicht beheben konnte, führten die Reparatur unsere Kameraden selbst durch. Nach der Reparatur wurde die Gr. B48 im Jahr 1950 an die FF Unterradl abgestellt, wo die sie bis 1958 im Einsatz war. |
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1950: Danach wurde eine neue Motorpumpe RW 80 um 11000 Schilling angekauft. Die neue Pumpe besaß einen Zweitaktmotor mit einer Leistung von 30 PS und war mit 130kg leichter als ihr Vorgänger. Die Fördermenge betrug 800 Liter pro Minute bei 8 Bar. Die Motorspritze war bis 1958 bei der Freiwilligen Feuerwehr in St. Margarethen im Einsatz und wurde 1958 nach Unterradl abgestellt. Hier ist die TS heute im sehr gutem Zustand erhalten. Auch die gestohlene Ausrüstung wurde bis 1950 wieder nachgerüstet. |
Motorpumpe RW 80
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Feuerwehrfahne
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1952: Ankauf der Feuerwehrfahne. Diese kostete 5600 Schilling und wurde bei einer Spendensammlung der Bevölkerung der Gemeinde St. Margarethen zur Gänze gedeckt. Fahnenpatin ist Frau Johanna Trischler aus Kainratsdorf. |
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1953: Ankauf eines gebrauchten Opel Blitz um 10.000 Schilling von der Molkerei Herzogenburg, welcher zu Feuerwehrzwecken umgebaut wurde und 1955 in Dienst gestellt wurde. Der Aufbau war offen. Nach Ausscheiden aus dem Feuerwehrdienst im Jahr 1970 wurde das Fahrzeug verschrottet. Weiters wurden in diesem Jahr Silberhelme aufgrund einer Vorschriftsänderung angekauft. |
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1955: Ankauf einer FS 4D Sirene für 5900 Schilling. Der Gesamte Betrag wurde bei einer Haussammlung aufgebracht. Die Sirene wurde am Dach des Gasthauses Schmidl montiert. |
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1957: Im August konnte der neue gummibereifte Feuerwehrmannschaftswagen der Feuerwehr Unterradl übergeben werden. |
Mannschaftswagen
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VW Gugg
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1958: Ankauf der Motorpumpe „Gugg“ mit VW Standmotor mit 4 Zylindern und 32 PS für 26500 Schilling. Sie wog 180kg. Die Förderleistung betrug 750 Liter pro Minute bei 8 Bar. Sie war bis 1989 im Feuerwehreinsatz und wurde dann an Herrn Tiefenbacher (Handlhof) zu Reinigungsarbeiten bei den Biogas Faultürmen und dem Güllelager verkauft. Herr Tiefenbacher entschloss sich im Jahr 2010 die nicht mehr benötigte Pumpe an die Feuerwehr als Schaustück zu geben. |
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21. Juli 1959: Um 10 Uhr wurde mit der Sirene Hochwasseralarm gegeben. Bewohner und Feuerwehr begannen Hab und Gut, sowie Vieh in Sicherheit zu bringen. Kurze Zeit darauf war über St.Margarethen eine ein Meter hohe Wasserflut hereingebrochen, sodass sich viele Bewohner nur auf den Stock oder Dachboden retten konnten. Bundesheer, Gendarmerie und Feuerwehr St.Pölten wurden alarmiert, jedoch hatte das Wasser seinen Höchststand erreicht, es war nichts zu machen, alles musste zuschauen, wie das Wasser einen ungeheueren Schaden anrichtete. Die Aufräumarbeiten durch Feuerwehr und Bevölkerung dauerten 3 Tage. |
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Hochwasser
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1970: Ankauf unseres zweiten Feuerwehrautos. Dabei handelte es sich um ein TLF 1000 (Tanklöschfahrzeug). Als Fahrgestell wurde ein Opel Blitz mit 6 Zylinder Benzinmotor und 95 PS verwendet. Der Aufbau wurde von der Firma Rosenbauer gebaut und enthielt unter anderem eine Pumpe 65000 Kombi Hoch und Niederdruck. Die Fahrzeugweihe fand am 14. Juni 1970 statt, die Fahrzeugpatin war Frau Martha Huber. Das Fahrzeug wurde 1996 an die Firma Robinau zu Reinigungszwecken verkauft. |
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1973: Ankauf unseres dritten Feuerwehrautos, ein KLF (Kleinlöschfahrzeug) der Marke Ford Transit mit 4 Zylinder V Motor Benzin, 65 PS. Der Aufbau wurde ebenfalls wieder von der Firma Rosenbauer übernommen. Die Fahrzeugweihe wurde am 06.05.1973 veranstaltet. Fahrzeugpatin war Frau Christine Neuber. Das Fahrzeug wurde im Jahr 2000 an die FF Wilhelmsburg zu Übungszwecken übergeben und später von einem Sammler übernommen überholt und fährt jetzt bei Oldtimerfahrten. |
KLF
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1976: Ankauf der Schmutzwasserpumpe und der Tauchpumpe. |
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1981: Anschluss an die Funkalarmierung. |
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LF |
1989: Ankauf unseres vierten Fahrzeuges, ein LF (Löschfahrzeug) der Marke Mercedes L711 D, mit einem 4 Zylinder Dieselmotor mit 115 PS. Der Aufbau wurde ebenfalls wieder von der Firma Rosenbauer übernommen. Die Fahrzeugsegnung fand am Florianisonntag am 07.05.1989 mit der Fahrzeugpatin Frau Anna Zuser aus Kainratsdorf statt. |
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Weiters wurde eine Tragkraftspritze FOX 1-1200 gekauft. Gebaut von der Firma Rosenbauer, ausgerüstet mit einem Zweizylinder Boxermotor von BMW bringt die Pumpe eine Leistung von 46 PS und kann 1200 Liter pro Minute bei 10 Bar fördern, bei einem Gewicht von 152kg. |
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1991: Starke Unwetter mit Überschwemmung und Murenabgang. Die Kommandoräume über der damaligen Post (jetzt Nah&Frisch) wurden ausgebaut. Es entstanden ein Sitzungsraum, ein Büro, sowie eine Kaffeeküche. Die Materialien wurden von der Gemeinde gesponsert und die Arbeiten von unseren Feuerwehrkameraden erledigt. |
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1992: Baubeginn der neuen Feuerwehrgarage in St. Margarethen. |
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1994: Im Jahr 1994 wurde mit einem Kran der Firma Trepka unsere Sirene vom Dach des Gasthauses Schmidl abgehoben, überholt und auf den Schlauchturm des neuen Feuerwehrhauses mit dem Hubsteiger der FF St. Pölten aufgesetzt. |
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Sirenendemontage / -montage
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1995: Segnung der Garage mit Abschnittwettkämpfen und Abbruch der alten Garage. |
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1996: Ankauf unseres fünften Fahrzeuges, ein RLFA 2000 / 200 (Rüst - Lösch - Fahrzeug) mit einem 2000 Liter Wasser- und einem 200 Liter Schaumtank. Betrieben wird es mit einem 6 Zylinder Dieselmotor mit 240 PS. Die Fahrzeugweihe fand am 28.07.1996 mit den Fahrzeugpatinnen Frau Martha Huber und Frau Herta Redlingshofer statt. |
RLFA 2000 / 200
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Weiters wurden für die gesamte Mannschaft neue Helme vom Typ „Heros“ angekauft und in unserer "Filiale" in Unterradl wurde eine eigene Sirene montiert. |
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Wappen der DVD Rasinja
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1998:
Abschluss eines Partnervertrages mit der kroatischen DVD Rasinja, welche 1996 mit uns bei den Landesbewerben in St. Pölten antraten. DVD bedeutet übrigens übersetzt: Freiwillige Feuerwehr. |
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2005: Eine Woche vor den Landesbewerben veanstaltete unsere Feuerwehr die Abschnittsfeuerwehrleistungsbewerbe. Knapp 100 Gruppen nahmen dran teil. |
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2009: Nach 57 Jahren im Feuerwehrdienst zeigten sich erhebliche Gebrauchspuren an unserer Fahne. Daher entschloss sich 2009 das Kommando die Fahne restaurieren zu lassen. |
Feuerwehrfahne nach der Restaurierung
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MTF
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2010:
Ankauf unseres sechsten Fahrzeuges, ein MTF (Mannschaftstransportfahrzeug) vom Typ Opel Vivaro mit einem 4 Zylinder Dieselmotor mit 114 PS. Aufgrund der gestiegenen Mitgliederzahlen war diese Anschaffung dringend notwendig. Die Fahrzeugweihe fand am 16.04.2010 mit unserer Fahrzeugpatin Frau Regina Baumgartner aus Wieden statt. |
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Kommandanten Hier sind alle Kommandanten seit der Gründung unserer Feuerwehr aufgelistet. Bis 1955 hieß der Dienstgrad Hauptmann, bis auf die NS - Zeit. Hier hieß der Dienstgrad Wehrführer. Ab 1955 wurde er in Kommandant unbenannt. 1885 - 1898: Hauptmann Franz Heinzl 1898 - 1900: Hauptmann Anton Gleiß 1900 - 1918: Hauptmann Anton Platzer 1918 - 1921: Hauptmann Anton Hözl 1921 - 1940: Hauptmann Josef Hierner 1940 - 1945: Wehrführer Peter Wögerer 1945 - 1968: Hauptmann Josef Schmidl 1968 - 1991: Kommandant Karl Sonnleitner 1991 - 2004: Kommandant Franz Trischler 2004 - 2011: Kommandant Karl Hierner 2011 - zurzeit: Kommandant Walter Diesmayr |
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Kommandanten - Stellvertreter 1885 - 1887: Hauptmannstv. Franz Resel 1887 - 1904: Hauptmannstv. Anton Gleiß 1904 - 1912: Hauptmannstv. Josef Schweizer 1912 - 1927: Hauptmannstv. Johann Sonnleitner 1927 - 1939: Hauptmannstv. Ferdinand Redlingshofer 1939 - 1946: Wehrführerstv Josef Holzinger 1946 - 1962: Hauptmannstv. Ferdinand Anzenberger 1962 - 1971: Kommandantstv. Leopold Gonaus 1971 - 1991: Kommandantstv. Josef Schmidl 1991 - 2004: Kommandantstv. Karl Hierner 2004 - 2011: Kommandantstv. Josef Chmela 2011 - zurzeit: Kommandantstv. Ing. Karl Bechtel |
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